Bericht: Mein Bundesfreiwilligendienst beim Verein von Vereinbarkeit für Familie und Beruf, action family e.V.

 

Da ich nach meinem Abitur im Jahr 2019 noch nicht wirklich wusste, welcher Studiengang oder welche Ausbildung das Richtige für mich ist, entschied ich mich nach meiner Europa-Reise im Sommer, für einen Bundesfreiwilligendienst ab November 2019.

Ich informierte mich im Internet und schaute mir verschiedene Einsatzstellen an, jedoch fiel meine Wahl ziemlich schnell auf den Verein action family. Dort hatte ich auch schon in den Jahren zuvor verschiedenste Betreuertätigkeiten absolviert. Außerdem sprachen mich die aktuellen und zukünftig geplanten Projekte sehr an. Ich plante zuerst den BFD (Bundesfreiwilligendienst) über 6 Monate zu absolvieren, entschied mich jedoch für eine Verlängerung auf 12 Monate.

Das Hauptaugenmerk des Vereins liegt darauf, Familien bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Zum Beispiel mit Projekten wie Schulferien-Betreuung und Kindergeburtstagen, bei welchen die Kinder spannende Abenteuer erleben, ohne, dass sich die Eltern einen Kopf machen müssen. Gegründet wurde der Verein im Dezember 2010 und im Vorstand sitzen Ingo Sobisch und Petra Ostarhild. Meine Ansprechpartner während des BFD.

Die Aufgaben und Fortbildungen in den 12 Monaten Bundesfreiwilligendienst waren sehr abwechslungsreich, interessant und lehrreich. Ich erfuhr viel über Organisation, Planung, den Umgang mit Kindern und Eltern und den generellen Aufbau und die Abläufe eines Vereins. Ebenso lernte ich viele nette und interessante neue Leute kennen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereins.

Außerdem besuchte ich verschiedene Fortbildungen zum Beispiel eine 5-tägige Fortbildung zum Jugendgruppenleiter von der “Hamburger-Sport-Jugend”, verschiedene Fortbildungen zum Thema Google Ads und eine Fortbildung zum Aufbau von Websites mit WordPress.

Meine Hauptaufgaben waren:

  • Planung und Durchführung von verschiedenen Kindergeburtstagen (GPS Kindergeburstag, Floßbau KG, Kanu KG oder Grusel-GPS KG)  Ich nahm die Buchungen entgegen, packte das Material (je nach Art des Geburtstags), auf den Geburtstagen lernte ich die verschiedensten Arten von Kindern und Eltern kennen. Besonders die in Teams eingeteilten Kinder überraschten mich oftmals aufs Neue mit den unterschiedlichsten Lösungsstrategien zu den gestellten Aufgaben.
  • Aufbau und Änderungen an der neuen Vereinswebsite, ich besuchte die Fortbildung zum Bau der Website und durfte dann die komplette Website, bauen und gestalten. (action-family.de)
  • Werbung über Google Ads, zusammen mit Herrn Sobisch besuchte ich mehrere Workshops von Google. Danach durfte ich den Google Ads Account, auf welchem ich Werbung für die verschiedenen Projekte kreierte, verwalten.
  • Kanu Familientouren, meist zusammen mit Herrn Sobisch leitete ich die Touren, mit dem Kanu auf der Alster, an. Dieses Projekt hatten wir uns aufgrund der Pandemie ausgedacht und wollen dies zukünftig auch mit E-Bikes für Familien anbieten.
  • Verwaltung der Sozialen Medien, ich durfte die verschiedenen Accounts von action family verwalten (Instagram, Youtube)
  • Büroarbeiten aller Art, ich lernte mit Excel Tabellen zu arbeiten, wie ich mich am besten organisiere und lernte neue Programme kennen wie zum Beispiel „Garmin Express“ & „Garmin Basecamp“
  • Weitere Aufgaben waren, Lager und Material sichten und sortieren, Inventur, Veranstaltungs-Material überprüfen uvm.

Durch Corona fanden leider weder Klassenfahrten noch Ferienbetreuung statt. Diese hatte ich jedoch schon die Jahre davor betreut, als A-Teamer. Besonders die Feriencamps haben mir viel Freude bereitet, da man die gleichen Kinder über einen Zeitraum von 1-2 Wochen täglich betreut und mit ihnen verschiedene Abenteuer erlebt und sieht, wie Sie Ängste überwinden und neue Freundschaften schließen.

Abschließend kann ich sagen, dass mir dieses Jahr Bundesfreiwilligendienst sehr gefallen hat. Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen, Kindern und Eltern und die verschiedenen Projekte haben mir Spaß gemacht und vieles beigebracht. Und auch die Fortbildungen waren sehr interessant und lehrreich. Durch Corona wurden einige Sachen erschwert, aber so lernte ich auch neue Lösungswege zu finden.

von Patrick B.

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